Update von der zentraleuropäischen Blindenfußballliga

Unsere Spieler entspannen sich nach einem anstrengenden Spiel
Unsere Spieler entspannen sich nach einem anstrengenden Spiel im Schatten. Foto: Avoy MU Brno

Gleich zwei Spieltage für die zentraleuropäische Blindenfussballliga wurden im letzten Monat abgehalten, die aus Sicht der Auswahl des ÖBSV durchaus erfreulich verlaufen sind.

Anfang April fand erstmals ein Turnier dieser Art in Österreich statt, als Teams aus Ungarn, Tschechien und Polen nach Wien eingeladen wurden. Aus Sicht des Veranstalters war der Spieltag ein voller Erfolg und bahnte als erfolgreiche Generalprobe den Weg für weitere Veranstaltungen dieser Art in Österreich.

Auf dem Spielfeld war das Turnier nicht ganz so erfreulich, da das Österreichische Team am Spielfeld dank 3 Unentschieden und 2 Niederlagen nur 3 Punkte erringen konnte. Dafür war eines der Unentschieden gegen den Serienmeister aus Brünn, was durchaus als Achtungserfolg gefeiert werden kann!


Als nächstes ging es für die Mannschaft des ÖBSV nach Wroclaw in Polen, wo letztes Wochenende ein weiterer Spieltag abgehalten wurde. Obwohl das Team stark ersatzgeschwächt war und ohne Auswechselspieler anreisen musste, kann das Team auf eine beeindruckende Bilanz von 2 Siegen, einem Unentschieden und 2 Niederlagen zurückblicken. Besonders beeindruckend war der 3:1-Erfolg über den Gastgeber und frischgekrönten polnischen Meister SLASK Wroclaw. Matchwinner der Partie war Katha Kühnlein, die als erste Torschützin in der Geschichte der zentraleuropäischen Blindenfussballliga gleich einen Hattrick erzielen konnte.

Nach diesen beiden Spieltagen konnte die österreichische Auswahl auch die Rote Laterne in der ewigen Tabelle abgeben und sich vor Budapest an den 5. Rang reihen, wobei bei entsprechender Leistung am letzten Spieltag Mitte Juni auch noch der 3. Platz erreicht werden könnte. Ungeachtet vom letztendlichen Tabellenplatz kann man unheimlich stolz auf die Fortschritte sein, welche die Mannschaft seit ihrer Gründung vor circa zwei Jahren erzielen konnte.
Großer Dank hierfür gilt allen SpielerInnen, BetreuerInnen, TrainerInnen und natürlich auch dem ÖBSV, ohne dessen Unterstützung das alles nicht möglich gewesen wäre.

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